Durch die Jahrzehnte mit PARAT

Wir feiern 75 Jahre PARAT! Von einer Lederwarenfabrik zum globalen Hightech Unternehmen.
Eine Erfolgsgeschichte, die noch nicht zu Ende geschrieben ist.

Von unseren Wurzeln im Werkzeugkofferbereich bis hin zu modernsten Kunststoffanwendungen und Elektromobilität. Eins steht dabei immer an erster Stelle: Qualität, Präzision und 100% Kundenzufriedenheit. 2020 werfen wir einen Blick in die Vergangenheit und reisen durch die Jahrzehnte mit PARAT.

1945

Die Firma Solingen in Remscheid braucht Behältnisse für ihr Werkzeug. Heinz Schönenbach leiht sich eine Nähmaschine, die er allerdings nur nachts haben kann. Zuhause beginnt er, die ersten Ledertaschen zu nähen. Die Idee zu PARAT entsteht…

1945

Am 8. Oktober 1945 wird in Remscheid zusammen mit Martin Schönenbach das Familienunternehmen „Lederwarenfabrik Schönenbach“ gegründet. Der erste Meilenstein der PARAT Geschichte ist gelegt.

1959

Aufgrund von Arbeitskräftemangel in der Region Remscheid wird eine Deutschlandreise veranlasst und hierbei Neureichenau als neuer Standort entdeckt. Der örtliche Bahnhof war ein ausschlaggebendes Kriterium, weil so der Warentransport gewährleistet werden konnte. Der damalige Pfarrer Braun erkannte das Potenzial des Unternehmens und so wurde das Jugendheim als erste Produktionsstätte zur Verfügung gestellt. Bereits im nachfolgenden Jahr begann hier die Produktion von ersten Ledertaschen sowie Seesäcken und Ein-Mann-Zelten durch heimische Näherinnen.

1960

Am heutigen Hauptsitz im niederbayerischen Neureichenau wurde die erste Produktionshalle mit einer Fläche von 1.590 m² errichtet und am 9. Juni 1961 eröffnet. Die Fertigung von hochwertigen Werkzeugtaschen aus Leder begann.

1967

Auf der Eisenwarenmesse in Köln wurde die neue Schubladenwerkzeugtasche vorgestellt. Als Gertrud Schönenbach, die Frau von Gründer Heinz Schönenbach, die Tasche sah und öffnete, sagte sie: „Hier ist ja alles parat“ – die Geburtsstunde des Namens PARAT. Der Markenname  PARAT wurde eingetragen und das erste Logo visualisiert. Es besteht bis heute aus dem Wort „PARAT“ und einem „S“, welches für den Gründernamen Schönenbach steht.

1970

Die Technologie „Thermoformen“ ist auf dem Vormarsch. Der Grundstein für die heutige Kernkompetenz Kunststofftechnologie wurde gelegt und in die erste Tiefziehanlage investiert. Zwei Jahre später startete die Produktion der ersten Schalenkoffer.

1977

PARAT erhielt den Auftrag für die Entwicklung des kompletten Tür-/Dach-Systems für den „Iltis“ von VW. In Zusammenarbeit mit der Firma Edscha wurde die äußerst knappe Frist gehalten, 150 Autos in drei Monaten auszustatten. Der Grundstock für weitere Aufträge
von Volkswagen wurde gelegt und war gleichzeitig wegweisend für die Entwicklung im Cabrio-Sektor.

1980

Das bis dato laufende Koffer-Programm wurde komplett überholt – es entsteht der Bestseller: der CLASSIC Werkzeugkoffer. Mit neuem Rahmen und Zylinderschloss wurde nun auch die Inneneinrichtung auf die verschiedenen Gewerke angepasst. Bis heute der Top-Seller aus dem PARAT Koffer-Programm, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert.

1984

Ein Auftrag zur Entwicklung eines Verdecks für BMW kommt ins Haus. PARAT war bei BMW vor Ort und bekam fünf Tage Zeit eine Lösung zu finden. In nur drei Tagen war PARAT fertig und konnte den Auftrag für sich gewinnen. Mit dieser Leistung konnte sich PARAT in der Automobilindustrie einen Namen machen. Nach Abschluss der Entwicklungsphase geht ein Jahr später das Cabrio-Verdeck für BMW in Serienproduktion.

1987

Ein weiterer Meilenstein wurde gesetzt. PARAT eroberte den Marktbereich Caravan. Mit großflächigen, tiefgezogenen Kunststoffbauteilen überzeugt die Gruppe bis heute die Kunden aus der Caravan- und Freizeitbranche. Der erste Auftrag war ein Heckleuchtenträger für ein Wohnmobil. Dieser Sektor ist nach wie vor einer der Kernbereiche bei PARAT.

1989

Aufgrund der steigenden Auftragszahlen für Kunststoffgroßteile im Caravanbereich, wie z. B. Stoßfänger oder Heckpartien, wurde der Standort Neureichenau um eine Fläche von 6.300 m² erweitert. Es entstand somit das gelb-grüne Firmengebäude, welches bis heute die damaligen CD-Farben trägt.

1990

Durch die Entwicklung der Cargo und Top-Line Serie stehen den Handwerkern der verschiedenen Gewerke eine große Auswahl an unterschiedlichsten Modellen zur Verfügung.

1993

Das Know-how des Werkzeugkofferbereichs wurde auf ein neues Marktsegment übertragen. 1993 erfolgte eine erneute Erweiterung des Produktportfolios um Aufbewahrungslösungen für Notebook und Drucker. Das „mobile Büro“ entstand.

1998

Das flexible Verfahren zur Herstellung von Bauteilen aus Polyurethan erlaubt Produktionen von kleinsten Auflagen und kann sowohl für den Prototypenbau oder Serienfertigung eingesetzt werden.

1998

Die Firma PARAT Ro wird in Sighisoara (Rumänien) gegründet und startet mit der Produktion auf 4000 m² Fläche. 520 Mitarbeiter fertigen Airbags, Abdeckhauben und Zubehör für die Automobilindustrie, Werkzeugtaschen- und Koffer sowie Zelte und Decken.

1999

Der Hauptsitz der PARAT Gruppe wurde erneut erweitert. Eine neue Halle in Neureichenau bietet mit 9.000 m² Fläche für neue Maschinen, um der wachsenden Auftragslage gerecht zu werden.

2001

Mit Szügy (Ungarn) wurde ein weiterer Standort übernommen. Hier wurden anfangs hochwertige Cabrio-Verdecke für namhafte Größen der Automobilbranche produziert.

2001

Das innovative und hochflexible Urformverfahren für Bauteile aus Kunststoff wird als neue Technologie in das PARAT Technologiespektrum mit aufgenommen.

2001

Innovationsführer PARAT – das Produktportfolio des Taschen/Koffer-Segments wurde um Sicherheitsleuchten erweitert. Als Institution für sicheres Licht steht PARAT für die optimale Einheit aus maximaler Lichtleistung und geprüftem Explosionsschutz.

2004

Unterschiedliche Verfahrensparameter sorgen bei der Herstellung von großflächigen Strukturkomponenten für spezifische Bauteileigenschaften und können auf die jeweilige Kundenanforderung abgestimmt werden. LFI steht für effiziente, reproduzierbare und höchst  tabile Produktionsprozesse. PARAT Neureichenau verfügt über die größte LFI-Anlage weltweit. Namhafte Kunden der Landmaschinenbranche profitieren bis heute von diesem Know-how.

2007

Um der steigenden Auftragslage gerecht zu werden, wurde der Standort Rumänien unweit des vorherigen Gebäudes durch eine neue Produktions- und Lagerhalle mit Verwaltung ersetzt.

2010

Das langjährige Kunststoff Know-how wird auf die Baumaschinenbrache übertragen. Namhafte Unternehmen vertrauen seit dem auf die Fertigungstiefe der PARAT Gruppe.

2012

Im Jahr 2012 wurden in unserem Werk in Ungarn erstmals PVC Folien mit Polyurethan im RIM hinterschäumt. Eine neue Technologie für die PARAT Gruppe. Bis heute werden mit dieser Technologie Innenverkleidungen mit zugleich funktionaler und angenehmer Haptik für hochwertige Traktoren hergestellt.

2012

Mit den ersten Serienkoffern für bis zu 16 iPads oder Tablets setzt PARAT neue Maßstäbe im Bildungsbereich. Robuste Außenschalen und hochwertige Verriegelungsmechanismen sichern wertvolles IT-Equipment und schützen es vor unbefugtem Zugriff. Tablets werden so sicher geladen, transportiert und gemanagt.

2015

PARAT eröffnet einen neuen Hightech-Produktionsstandort in Ungarn. Bereits seit 2001 werden abseits des Hauptsitzes in Neureichenau auch verschiedene Bauteile und Produkte in Ungarn produziert. Stetiges Wachstum und hohe Anforderungen an die logistische Infrastruktur führen zum Bau des Werkes in Szügy. Hochwertige und komplexe Kunststoffbauteile für Interieur und Exterieur werden bis heute auf 12.300 m² gefertigt.

2016

Das erste Standbein in China: PARAT wird noch globaler und erschließt mit der Produktion in China neue Gebiete und Märkte. Am anderen Ende der Welt werden parallel zu Europa hochwertige Kunststoffbauteile für internationale und in Asien regionale Kunden gefertigt. PARAT eröffnet ein REP Office und eine Produktionsstätte in der Nähe von Shanghai. Über 40 Mitarbeiter sind an diesem Standort tätig.

2017

Der Standort in Rumänien wird erweitert. Mittlerweile hat PARAT hier eine Produktionsfläche von rund 5.600 m² und beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter. Global aufgestellte Partner und Marken vertrauen auf die Fertigungskompetenz von PARAT sowie dem speziellen Wissen und der langjährigen Erfahrung am Standort Albești.

2018

Mit der neu angebauten Montage- und Logistikhalle in Neureichenau setzt PARAT ein deutliches Signal in Richtung Zukunft. Der Standort bietet nun deutlich mehr Platz für einen optimalen Materialfluss, beste Produktions- und Montagebedingungen. Die gesamte Produktionsfläche am Hauptsitz hat sich auf rund 30.000 m² erweitert! Um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, hat PARAT ebenso in ein neues Faserverbund-Technikum am Standort Neureichenau investiert.

2019

Mit modernster Technologie und perfektionierten Herstellungsverfahren entwirft PARAT gemeinsam mit innovativen Herstellern zukunftsweisende Projekte im Bereich New Mobility. Durch nahezu grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten in Form, Farbe und Haptik sind Projekte für E-Mobilitäts- und andere Energieanwendungen problemlos und flexibel realisierbar.

2019

Am Standort Nantong findet PARAT sein zukünftiges Zuhause in China. Ausgestattet mit modernsten Fertigungstechniken, Anlagen und Technologien wird an diesem Standort seit der Eröffnung im November hochqualitative Kunststoffkomponenten und -systeme produziert.

2020

75 Jahre PARAT. In über sieben Jahrzehnten hat sich PARAT zum global agierenden Partner für hochfunktionale Verkleidungs- und Strukturbauteile aus Kunststoff mit einem diversifizierten Technologiespektrum entwickelt und bietet seit Bestehen innovative  Ordnungssysteme. Progressive Technik und hohe Qualität sind für PARAT stets die wichtigsten Maßstäbe.

2030

PARAT bleibt nicht stehen und entwickelt auch in Zukunft innovative und revolutionäre Produkte. Als global vernetzte Gruppe ermöglichen wir unseren Kunden in allen Marktsegmenten Hightech Lösungen. Egal ob IT- und Werkzeugkoffer, Sicherheitsleuchten oder modernste Technologien für Elektromobilität – PARAT ist und bleibt der Ansprechpartner für hochqualitative Lösungen.